Eigenfett

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Bei der Eigenfett-Brustvergrößerung wird Fett an Bauch, Hüften oder Oberschenkeln abgesaugt, aufbereitet und in die Brust übertragen. Das Ergebnis ist weich und natürlich, aber begrenzt.

Kurz erklärt

Bei der Eigenfett-Brustvergrößerung wird Fett abgesaugt, aufbereitet und in die Brust übertragen. Pro Sitzung ist meist ein Zuwachs von einer halben bis einer Körbchengröße möglich, weil nur ein Teil des Fetts einheilt. Die Kosten liegen meist bei 5.000 bis 9.000 Euro.

Für wen geeignet?

  • Wunsch nach moderatem Zuwachs, etwa eine halbe bis eine Körbchengröße
  • Genügend Fettreserven an anderen Körperstellen
  • Wunsch nach einer Lösung ohne Fremdmaterial
  • Korrektur kleiner Asymmetrien oder sichtbarer Implantatränder

Ablauf

  1. Fettabsaugung an geeigneten Stellen
  2. Aufbereitung des Fettgewebes
  3. Einbringen in feinen Portionen über kleine Einstiche

Nicht das gesamte übertragene Fett überlebt. Meist heilt nur ein Teil dauerhaft ein, oft wird deshalb eine zweite Sitzung geplant.

Grenzen und Risiken

  • Begrenztes Volumen pro Sitzung
  • Fettgewebe kann absterben und Knoten oder Ölzysten bilden
  • Verkalkungen sind möglich, die Brustkrebsvorsorge bleibt aber mit erfahrener Radiologie gut beurteilbar

Kosten

Meist 5.000 bis 9.000 Euro je nach Aufwand. Vergleich mit Implantaten: Brustvergrößerung und Brustimplantate.

Häufige Fragen

Wie viel Volumen bringt Eigenfett?

Pro Sitzung meist eine halbe bis eine Körbchengröße.

Hält eine Eigenfett-Brustvergrößerung dauerhaft?

Das eingeheilte Fett bleibt dauerhaft, verändert sich aber mit dem Körpergewicht.

Ist Eigenfett sicherer als Implantate?

Es gibt kein Fremdmaterial, aber eigene Risiken wie Fettnekrosen und Zysten. Welche Methode passt, hängt von Ihren Wünschen ab.