Eine Brustverkleinerung entfernt Drüsen-, Fett- und Hautgewebe und strafft die Brust. Sie lindert häufig Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen. Die Krankenkasse kann die Kosten bei krankheitswertigen Beschwerden nach Antrag übernehmen, für Selbstzahler kostet sie meist 5.000 bis 8.500 Euro.
Gründe für eine Verkleinerung
- Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen, Einschnürungen durch BH-Träger
- Hautentzündungen in der Unterbrustfalte
- Einschränkungen bei Sport und Alltag
- Psychische Belastung
Ablauf
Überschüssiges Drüsen-, Fett- und Hautgewebe wird entfernt, die Brustwarze nach oben versetzt und die Brust gestrafft. Die OP dauert meist zwei bis vier Stunden in Vollnarkose, oft mit ein bis zwei Nächten in der Klinik. Die Narben entsprechen meist dem T- oder Lollipop-Schnitt der Bruststraffung.
Zahlt die Krankenkasse?
Die gesetzliche Kasse kann die Kosten übernehmen, wenn die Brust nachweislich Beschwerden mit Krankheitswert verursacht und andere Behandlungen wie Physiotherapie oder Gewichtsabnahme nicht geholfen haben. Meist ist ein Antrag mit ärztlichen Gutachten nötig, oft prüft der Medizinische Dienst. Mehr dazu: Brust-OP und Krankenkasse.
Kosten für Selbstzahler
Meist 5.000 bis 8.500 Euro, siehe Kosten.
Häufige Fragen
Wann zahlt die Krankenkasse eine Brustverkleinerung?
Wenn die Brust nachweislich krankheitswertige Beschwerden verursacht und konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind. Die Entscheidung trifft die Kasse im Einzelfall.
Wie lange dauert die Heilung nach einer Brustverkleinerung?
Arbeitsfähig sind die meisten nach zwei bis drei Wochen, Sport ist nach etwa sechs Wochen möglich.
Kann die Brust nach einer Verkleinerung wieder wachsen?
Bei Gewichtszunahme oder Schwangerschaft kann sie wieder größer werden.