Straffung

Bruststraffung: Methoden, Narben und Ergebnis

Nach Schwangerschaften, Stillzeit oder starkem Gewichtsverlust verliert die Brust oft an Form und Festigkeit. Eine Bruststraffung hebt Brustwarze und Drüsengewebe an und formt die Brust neu.

Kurz erklärt

Bei einer Bruststraffung werden Brustwarze und Drüsengewebe angehoben und überschüssige Haut entfernt. Je nach Ausmaß entstehen Narben um den Warzenhof, senkrecht darunter und eventuell in der Unterbrustfalte. Die Kosten liegen meist bei 5.000 bis 8.500 Euro, mit Implantaten höher.

Wann ist eine Straffung sinnvoll?

Wenn die Brustwarze auf Höhe oder unterhalb der Unterbrustfalte liegt oder die Brust deutlich an Spannkraft verloren hat. Liegt vor allem Volumenverlust vor, kann auch eine Brustvergrößerung allein ausreichen.

Schnittführungen

TechnikNarbeGeeignet bei
Periareolärum den Warzenhofleichter Erschlaffung
Vertikal (Lollipop)um den Hof und senkrecht nach untenmittlerer Erschlaffung
T-Schnitt (Anker)zusätzlich in der Unterbrustfaltestarker Erschlaffung

Narben verblassen mit der Zeit, bleiben aber sichtbar. Ein ehrliches Gespräch darüber gehört zur Beratung.

Straffung mit Implantat

Wer sich mehr Fülle im oberen Brustbereich wünscht, kann die Straffung mit Implantaten kombinieren. Das erhöht den Aufwand und die Kosten, siehe Kosten.

Heilung

Die OP dauert meist zwei bis drei Stunden. Ein Spezial-BH wird etwa sechs Wochen getragen, Sport ist nach etwa sechs Wochen wieder möglich. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach mehreren Monaten.

Häufige Fragen

Bleiben nach einer Bruststraffung Narben?

Ja. Sie verblassen meist im Laufe eines Jahres deutlich, bleiben aber sichtbar.

Hält eine Bruststraffung dauerhaft?

Die Straffung hält viele Jahre. Schwerkraft, Alterung, Gewichtsschwankungen und Schwangerschaften verändern die Brust aber weiterhin.

Kann ich nach einer Bruststraffung stillen?

Oft ja, je nach Technik kann die Stillfähigkeit aber eingeschränkt sein.